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22.04. Camp Canis

Impressionen > 2018
…und warum wir Matsch lieben  

Am 22.04.2018 war es endlich soweit. Wir durften wieder, wie früher, im Matsch spielen. Besser gesagt uns hindurch robben und komplett einsauen. Denn genau dass ist das Motto von Camp Canis: „Weil wir Matsch lieben“!
Wir, das sind Steffi & Cleo, Anke & Nelly, Christoph & Ben und Steffi & Lou. Wir fuhren hoch an die Küste, nach Wingst, um uns mal so richtig dreckig zu machen. Warum? Weil es unglaublich viel Spaß macht.  
Unser Start war 14Uhr. Die Aufregung vorher war bei allen groß. Also nochmal schnell auf’s Klo. Dann ging es auch schon los, unser Startsong dröhnte durch die Boxen (Rammstein-Feuer frei, yeeeaaahhhh!) und wir mussten alle in Schlauchbooten einen kleinen See überqueren ( ja auch die Hunde). Manche Hunde fanden das so toll, dass sie den See lieber schwimmend durchquerten (zum Leidwesen ihrer Herrchen und Frauchen, die wurden nämlich mit aus dem Boot in den See gerissen,hihihi.Bei uns zum Glück nicht.)  
Beim Camp Canis ist es nämlich so wie beim Canicross: Hund und Halter sind durch eine flexible Leine und einen Bauchgurt verbunden. Und der Hund sollte möglichst „im Zug“ stehen und seinen Halter ziehen. Nun war es beim Camp Canis aber etwas anspruchsvoller, als nur geradeaus zu laufen. Denn auch hier gab es ein Motto: „Wenn bei Fuß scheißegal ist“.
Wir mussten Abhänge nur mithilfe von Seilen hoch und runter. Wir robbten durch Bällebäder, krauchten fast blind durch Tunnel, durften Seen und Teiche durchqueren (natürlich zu Fuß!). Unsere Hunde mussten Suchaufgaben lösen. Mittels Seilbahnen „flogen“ wir über kleine Teiche (und das natürlich auch mit Hund!). Wir liefen durch Wälder, über Wiesen und Felder, ach und bevor ich es vergesse, wir hatten uns für die 10km Strecke entschieden, ja richtig gehört, 10km! Es blieb kein Schuh, keine Pfote, kein Schlüpper, aber auch kein Auge trocken.
„Schlamm ist keine Farbe, Schlamm ist eine Lebenseinstellung“. So galt der Leitspruch an der „Wellnessoase“. Ein riesiges Schlammloch, was zu überwinden galt. Ob nun gehend, rennend, kriechend oder schwimmend, es war für jeden was dabei.  Unterwegs sahen wir Chuck Norris weinend am Wegesrand sitzen, aber wir hielten durch, denn: „Wenn Aufgeben keine Option ist“.
Das absolute Highlight kam aber am Ende. Eine Rutsche direkt in die Kuhle des Grauens. Also eigentlich war es auch nur eine riesen Matschpfütze, aber diese sorgte dafür, dass man Schlamm an und in Körperregionen hatte, wo er definitiv nicht hingehört.  
Im Ziel gab es dann für jeden ein Finisher-Shirt, ein Armband und eine Siegerbrause (Bier!). Wir und unsere Hunde strahlten vor Glück, denn es war gelinde gesagt eine absolut geile Erfahrung dort mitgemacht zu haben. Aber auch ausserhalb des Laufs war die Stimmung super. Es gab Verkaufsstände, Fressbuden, Musik, Moderation und definitiv immer was zu gucken.  
Also wir sind beim nächsten Mal bestimmt wieder dabei, wenn es heißt:
„Wenn aus Unterordnung,Höhenflüge werden“.
Nun noch ein paar bildliche Impressionen
( danke der Berichterstatterin Steffi B. und Dank für die tollen Fotos den Fotografen:Fotos by Donna Luettjen Photographie; KaBo Photogrphy & Art; MariusM Fotografie; KK Dogfotos Karsten Krüger !! )

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